3D-Druck ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern ein fester Bestandteil moderner Produktentwicklung. Besonders das sogenannte FDM-Verfahren (Fused Deposition Modeling) spielt dabei eine große Rolle. Auch bei DRIK 17 ist FDM-Druck ein zentrales Werkzeug — vor allem in der frühen Phase, in der aus einer Idee ein funktionierendes Produkt wird.

Beim FDM-Druck wird ein Kunststoff-Filament erhitzt und Schicht für Schicht aufgetragen, bis ein dreidimensionales Bauteil entsteht. Grundlage ist immer ein digitales 3D-Modell, das am Computer entworfen wird. Dieses Modell wird anschließend in einzelne Schichten „gesliced“, die der Drucker nacheinander umsetzt. Das Prinzip ist einfach, die Möglichkeiten enorm — besonders, wenn es darum geht, schnell zu testen, zu verändern und erneut zu testen.
Genau deshalb nutzen wir bei DRIK 17 den FDM-Druck intensiv in der Prototypen-Phase unseres DRIK 17 Carrier. Statt lange theoretisch zu planen, halten wir unsere Ideen lieber so früh wie möglich in der Hand. Über die Zeit sind so mehr als 20 Generationen gedruckter Prototypen entstanden — jeder einzelne ein Zwischenschritt, der uns gezeigt hat, was funktioniert und was nicht.
Der erste Prototyp entstand vor über anderthalb Jahren — und sieht heute fast fremd aus. Nicht, weil er schlecht war, sondern weil wir durch das kontinuierliche Testen mit den Prototypen extrem viel gelernt haben. Geometrien wurden angepasst, Details verändert, Funktionen vereinfacht oder komplett neu gedacht. Genau diese schnelle Iteration ist die große Stärke des FDM-Drucks: Änderungen kosten keine neuen Werkzeuge, sondern nur etwas Zeit und Material.
Was dabei besonders wichtig ist: Unsere Prototypen sind nicht nur Anschauungsobjekte. Wir drucken bewusst so, dass sie funktional getestet werden können. Teilweise sogar so flexibel, dass man aus unserem Prototypen-Carrier tatsächlich trinken kann — fast wie aus einer „echten“ Radflasche. Das ermöglicht uns, Ergonomie, Handling und Alltagstauglichkeit realistisch zu bewerten, lange bevor ein finales Serienwerkzeug existiert.

Am Ende ist FDM-3D-Druck für uns kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, um bessere Produkte zu entwickeln. Er erlaubt uns, Ideen schnell Realität werden zu lassen, sie kritisch zu hinterfragen und konsequent weiterzuentwickeln — Schicht für Schicht, Version für Version. Genau so entsteht bei DRIK 17 aus einer Idee ein Produkt, das draußen auf dem Bike überzeugt.

